Gründung
Studierendenkongress 2025
Am 3. Mai 2025 kamen im Saalbau Frankfurt am Main über 500 kurdische Studierende aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Das Motto des Kongresses lautete „Geschichte verstehen, Grenzen überwinden, Kurdistan vereinen“. Organisiert von kurdischen Studierenden wurde an diesem Tag die Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen gegründet.
Der Kongress brachte kurdische Studierende aus allen vier Teilen Kurdistans zusammen. Studierende aus Bakur, Rojava, Başûr und Rojhilat beteiligten sich mit eigenen Redebeiträgen und machten die Vielfalt kurdischer Erfahrungen, Perspektiven und politischer Realitäten sichtbar.
Im Mittelpunkt standen die Auseinandersetzung mit der kurdischen Geschichte, die Frage nach nationaler Einheit und die Verantwortung kurdischer Studierender in Europa. In einer Podiumsdiskussion wurden diese Themen gemeinsam diskutiert und aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet.
Kultur, Austausch und gemeinsames Handeln
Ein besonderer Teil des Kongresses war das kulturelle Programm. Die Tanzgruppe Govenda Rojava präsentierte Tänze aus verschiedenen Regionen Kurdistans und brachte die kulturelle Vielfalt und Verbundenheit der kurdischen Gesellschaft zum Ausdruck.
Die Gründung der Gemeinschaft der kurdischen Hochschulgruppen steht für den Anspruch, kurdische Studierende bundesweit zu vernetzen, gemeinsame Bildungs und Kulturarbeit zu stärken und Räume für Austausch, Organisation und kollektives Handeln zu schaffen.
Studierende aus allen vier Teilen Kurdistans zeigen damit, dass sie ihre Geschichte kennen, ihre Gegenwart bewusst gestalten und Verantwortung für eine selbstbewusste, solidarische und zukunftsorientierte kurdische Stimme an den Hochschulen übernehmen.






